Zahlen – Menschen – Zukunft

Inter-aktiv beraten.
Um aktiv zu handeln.

Herr Lamers, warum legen Sie eigentlich bei WSS so großen Wert auf aktiv Beraten?

Christian Lamers: Die Frage ist durchaus berechtigt. Kern und wichtigste Grundlage unserer Arbeit ist und bleibt die klassische Steuerberatung und damit der Blick zurück. Im Kern geht es darum, die Fakten nach rechtlichen und unternehmerischen Anforderungen aufzuarbeiten. Eine sehr wichtige Aufgabe dabei ist, den bestehenden Pflichten und Rechnungslegungsvorschriften nachzukommen und dabei das bestmögliche Ergebnis betriebswirtschaftlich und steuerrechtlich zu erreichen. Und dann geht es um die Zukunft. Dabei denken wir weit über den Tellerrand hinaus, sehen Chancen und Potentiale und die Vernetzung mit anderen Bereichen - wie Personalthemen, Investitionen, neue Geschäftsideen und darüber hinaus. Um hier ein guter Denk- und Gestaltungspartner zu sein, ist die aktive Beratung oder besser die interaktive Beziehung mit dem Kunden wichtigste Basis.
 

Wie darf man sich das in der Praxis vorstellen?

Christian Lamers: Da spielen natürlich viele Faktoren und Themen zusammen. Zunächst brauchen wir ein absolutes Vertrauensverhältnis. Wir sehen und hören viel, oft mehr als direkt für die momentane Aufgabe notwendig ist.  Entsprechend hoch muss das Vertrauen sein. Dann heißt es aktiv zuhören und weiterdenken. Regelmäßig auch unterjährig im Kontakt bleiben. Und last but not least am Puls der Zeit sein. Ob mit Branchenwissen, Steuerwissen, betriebswirtschaftlichen Erfahrungen und Ideen und natürlich den angrenzenden Unternehmensbereichen.
 

Dann sind Sie so etwas wie ein Hans Dampf in allen Gassen?

Christian Lamers (lacht): Nein ganz im Gegenteil. Aber neben unserem Sinn für buchen und verbuchen sind wir Begleiter die offen und aktiv informieren, optimieren und begleiten. Mit viel Sinn für alternative Gestaltungsmöglichkeiten. Und wir unterstützen darin, den steuerlichen Rahmen möglichst optimal auszuschöpfen und zu nutzen.
 

Gibt es da konkrete Beispiele?

Christian Lamers: Ja absolut. Aktuell fällt mir ein Fall indem uns ein Mandant über anstehende Renovierungsarbeiten in nahem Zusammenhang mit dem Erwerb berichtet hat. Die Abschreibungszeit für dieses Vorhaben hätte 50 Jahre betragen. Durch eine zeitliche Verschiebung der Maßnahmen konnten dies vermieden werden. Ohne vorherige Absprache wäre diese vorteilhafte Gestaltung nicht möglich gewesen - nach Durchführung der Arbeiten sind die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten nur noch minimal.
 

Was empfehlen Sie Unternehmern und Mandanten?

Christian Lamers: Letztendlich geht es darum mit dem Steuerberater die Ergebnisse und Fakten auf die unterschiedlichen rechtlichen, steuerlichen und unternehmerischen Anforderungen abzubilden und zu optimieren. Eigentlich. Genau betrachtet geht es aber um Vertrauen, Miteinander und Beziehung. Das bedeutet die Chemie muss stimmen, denn es geht um Menschen. Und diese weiche Kennzahl ist wesentlicher Teil des Ganzen - ohne beste Werte dafür geht es nur eingeschränkt gut.