Zahlen – Menschen – Zukunft

Bildung:
das wertvollste Kapital

Wissen oder bessere Bildung ist unser wertvollstes Kapital für die Zukunft – Lernen, Entwickeln und Verstehen ist die beste Investition.

Bei WSS ist dies selbstverständlich. Wir verpflichten uns dazu, mit und für unsere Mitarbeiter kontinuierlich Fort- und Weiterbildung anzubieten – um so die berühmte Nasenlänge voraus zu sein. Aber über Seminare und interne Fort- und Weiterbildung hinaus zählen Dialog, Austausch und Offenheit zu den wichtigsten Attributen um am Ball zu bleiben. Entsprechend bieten wir Seminare und Fortbildungen für unsere Mandanten an. Diese stehen für offenen Austausch und Wissenstransfer.

INTERAKTIV

WILLKOMMEN. IN DER REAL-DIGITALEN WELT.

Vor wenigen Jahren war die Trennung zwischen der Realwelt und der virtuellen Welt klar und deutlich. Heute vermischen sich beide Bereiche immer mehr. Mit der Entwicklung von Smartphones und Apps hält der digitale Check selbst in klassische Bereiche Einzug wie den öffentlichen Nahverkehr, Fernverkehr, die Restaurantbuchung oder Bildung. Wie komplex, vernetzt und manchmal auch kompliziert dadurch unsere Arbeitswelt wird, verdeutlicht unser E-Mail-Schaltplan. Gleichzeitig zeigen sich hier auch die Schwächen, die damit verbunden sind: eine inflationäre Anzahl an Kopien (lieber schicke ich es an alle in Kopie), die damit verbundene exponentielle Steigerung der Papierausdrucke und ein drohender Realitätsverlust, wenn in E-Mails nach Zwischentönen gesucht wird, wie wir sie aus persönlichen Gesprächen kennen. Mit solchen „Fehlinterpretationen“ nehmen viele Missverständnisse ihren Lauf.

Die Dimension: Beeindruckend.
Im Jahre 2000 wurden weltweit 75.000 Terrabytes Daten versendet (1 TB sind 1.000 Milliarden Byte) – 2011 waren es bereits 597.000 Terrabytes. Fazit: Die Geschwindigkeit ist höchst dynamisch – die Tendenz steigend. Bereits 56 Prozent der Menschen würden heute Stellenangebote in Unternehmen ausschlagen, in denen die Verwendung sozialer Medien eingeschränkt oder untersagt ist. 23- bis 27-jährige verbringen wöchentlich durchschnittlich 7 Stunden mit dem Verfassen und Bearbeiten von E-Mails – die 19- bis 23-jährigen nur noch 4 Stunden. Im Gegenzug ist für sie die Verwendung sozialer Plattformen oder Instant Messaging (Austausch in Echtzeit wie bspw. Chats, Video-Streams) deutlich wichtiger und Grundbedingung. So werden wir täglich mit 105.000 Worten konfrontiert – bei einem durchschnittlichen Wortschatz von 2.500 Worten eine Aufgabe, die ohne Struktur und Prioritäten nicht zu bewältigen ist.

Die Aufgabe: Gestalten.
Kurz und knapp: Wir benötigen eine neue digital-reale Kultur, um uns sicher, effizient, respektvoll und maßvoll in dieser Welt zu bewegen. Gleichzeitig  gilt es, die Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, die uns diese Technologien und Plattformen bieten, um die Dynamik dieser Entwicklung für unsere Aufgaben intelligent zu nutzen. Ob öffentliche Entwicklungsplattformen, Wissensbereitstellung, schnelle und effiziente Kommunikation, Community-Bildung oder auch einfach Wissenstransfer. Für jeden Wirtschaftsbereich entstehen täglich neue Ideen und Ansätze – die Auswahl ist groß –

der Vorbehalt oft auch. Unser Tipp: Mit Augenmaß, Offenheit und Neugier beobachten und klare Prioritäten setzen. Im entscheidenden Moment ist Vernetzung und Austausch in der realen Welt mit Gleichgesinnten oder Wegbegleitern oft die bessere Entscheidung.

Das Spielfeld: Big Data
Über die Herausforderung hinaus, sich ständig neuen Ideen und Plattformen zu stellen, erleben wir derzeit die Macht, die sich dahinter verbirgt: Big Data. Wir werden zu transparenten Wesen, die bis ins Detail analysiert und durchleuchtet werden. Was in der Darstellung unseres Schaltplanes schmunzeln und staunen lässt, schafft auf der anderen Seite neue Märkte mit gewaltigen Dimensionen. Persönliche Daten werden analysiert, um über Gewohnheiten und Verhalten maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln und aus Kundeninformationen direkt Produkte und Dienstleistungen zu generieren. Ziel ist es, das, was Tante Emma früher von ihren Kunden wusste auf eine Riesenmenge an Kunden abzubilden und zu nutzen.  Hier heißt das Gebot der Stunde, Datenschutz, Umgang mit privaten Daten und Sicherheit im Umgang mit vertraulichen Daten sehr ernst zu nehmen und lieber einmal mehr zu prüfen als einmal zu wenig. Es bleibt spannend. Bleiben Sie dran.

LERNEN LERNEN - UND DARÜBER HINAUS

Immer mehr etabliert sich Weiterbildung und Entwicklung zum entscheidenden Schlüssel im Wettbewerb.

Chancen ergeben sich hier für Unternehmen wie für Mitarbeiter. Konsequentes Lernen erhöht die Chance, immer einen guten Job zu bekommen – gleichzeitig entwickeln sich auf diesem Verständnis Unternehmen in immer schnelleren Märkten aktiv für und in die Zukunft. Wichtigste Basis ist eine auf Lernen ausgerichtete Unternehmenskultur.
Diese sollte geprägt sein von Eigenschaften wie:

01    Neugierde: hilft, wach und aufmerksam zu beobachten sowie permanent aufnahme- sowie veränderungsbereit zu sein
02    Reaktionsfähigkeit: als Kompetenz Signale und Informationen zielführend zu filtern, um rasch entscheiden und handeln zu können
03    Lernfähigkeit: um mit den gemachten Erfahrungen zukünftig schnelleres und besseres Handeln zu erreichen

Darüber hinaus ist für wachsendes Wissen und erfolgreiches Wissensmanagement entscheidend, dass immer die Menschen im Mittelpunkt stehen. Erfolgreiche Unternehmenskonzepte berücksichtigen dies konsequent. Wissen teilen, Wissen tauschen, Wissen vermitteln sind in diesem Zusammenhang ebenso elementar wichtige Punkte wie ein erlebbares Vorbildverhalten und die Möglichkeit, auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Die nebenstehende Einteilung in Lern- und Entwicklungsfelder soll Anregung und Orientierung sein, erfolgreich voranzugehen.

CLEVER FINANZIERT - MIT ÖFFENTLICHEN MITTELN

Unternehmen aktiv entwickeln und wettbewerbsfähig halten erfordert neben einem hohen unternehmerischen Engagement auch regelmäßige Investitionen und die dazugehörige Finanzierung.

Hier sind die Forderungen der Banken hinsichtlich Sicherheiten und Risikominimierung oft hoch. Öffentliche Fördermittel sind da neben dem klassischen Bankdarlehen gerade im Bereich langfristiger Vorhaben eine interessante Alternative. Überraschend ist, dass in den vergangenen 3 Jahren nur 17 % der deutschen Unternehmen diesen Finanzierungsweg wählten – bei den Kleinstunternehmen sogar nur 13 %. Dies lässt sich eigentlich nur mit der Komplexität der verschiedenen Töpfe und dem hohen Aufwand für Auswahl und Beantragung der Mittel erklären. Faktisch überwiegen die Vorteile jedoch klar:
1.  Sicherung und Stärkung der Eigenkapitalquote durch Kombinationsmöglichkeiten von Darlehen und Zuschuss, nachrangige Sicherung und mezzanine Darlehensformen,
2.  attraktive Konditionen und eine langfristig sichere Kalkulationsbasis (bis 20 Jahre) durch günstige Zinssätze, lange Laufzeiten, tilgungsfreie Zeiträume und lange Bindung,
3.  einfacherer Zugang zu Finanzierungen, da die Bank nur noch einen Teil des Risikos trägt, sowie mögliche Haftungsfreistellungen und öffentliche Bürgschaften, die den Finanzierungsspielraum deutlich erweitern,
4.  mögliche Zuschussanteile, die nicht zurückbezahlt werden müssen.
Summa summarum sind hier sehr attraktive Pakete und Kombinationen möglich, die den
unternehmerischen Freiraum spürbar erweitern.
Aktuell liegen die Schwerpunkte für Fördermittel in folgenden Investitionsbereichen:
-    Innovation: die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, hier insbesondere zur Finanzierung der weichen Kosten (z. B. Personalkosten)
-    Wachstum: zur mittel- bis langfristigen Finanzierung benötigter Betriebsmittel und Investitionen im In- und Ausland
-    Umweltschutz/Energieeffizienz: Finanzierung von Investitionen zur Vermeidung/Reduktion von Umweltbelastungen, Steigerung der Ressourceneffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien oder Erzielung wesentlicher Energieeinspareffekte

Gerne unterstützen wir Sie aktiv auf dem Weg durch den Förderdschungel – in der Analyse Ihrer Vorhaben und Ihres Unternehmens, in der Auswahl passender Töpfe und Mittel sowie in der Beantragung, Verhandlung und Konzeption. Am besten, wir erarbeiten mit Ihnen ab Beginn eine maßgeschneiderte Strategie für Ihr Vorhaben.

 

PREISVERHANDLUNGEN - OPTIMAL FÜHREN

„Im Einkauf ist das Geld verdient“ – wie oft haben wir alle diesen Satz schon gehört. Und nach wie vor steckt viel Wahrheit darin. Unternehmen investieren zunehmend Geld und Zeit in die Schulung ihrer Mitarbeiter, um den Einkauf zu optimieren und auf der anderen Seite den Verkauf zu wappnen.
Das bedeutet konkret, dass nirgendwo schneller Geld verdient ist als beim Verhandeln. Berechnen Sie einfach den Wert Ihrer Arbeitsstunde, wenn Sie in einer 30-minütigen Verhandlung Ihrem Kunden nur mit 1.000 € entgegenkommen, anstatt den gesamten zur Verfügung stehenden Spielraum von 2.500 € zu nutzen. Was ist das Geheimnis hinter erfolgreichen Verhandlungen? Zum einen eine gute und professionelle Vorbereitung, zum anderen Standing und klare Argumentation in der Verhandlung. Zur Vorbereitung sollten folgende Fragen beantwortet werden:

-    Wie lautet Ihre Positionierung (der USP = unique selling proposition) = Alleinstellungsmerkmal ?
-     Wer ist Ihr Kunde (Markt, direkter Wettbewerb, aktuelle Situation, Entscheider, Stärken, Schwächen …) ?
-    Worin liegt der individuelle Nutzen Ihres Angebotes für den Kunden ?
-    Wie wird dieser Nutzen spürbar ?
-    Welche Strategie verfolgen Sie (konkretes Angebot, Preis, Alternativen) ?
-    Was sind die potenziellen Einwände des Kunden ?
-    Wie lautet Ihr Gesprächsziel ?

Wichtig ist zudem eine gute und schlüssige Kalkulationsgrundlage, die als Basis eine funktionierende Kosten- und Leistungsrechnung haben sollte. So sind Sie auch immer in der Lage, Preisuntergrenzen zu erkennen und Spielräume für Ihre Verhandlungen zu schaffen. Verzichten Sie in Verhandlungen unbedingt auf bereitwillige Preisnachlässe, die Ihre Glaubwürdigkeit untergraben. Hier helfen folgende Tipps und Erfahrungswerte:

-    Wiederholen Sie Nutzenargumente und verteidigen und begründen Sie so Ihren Preis.
-    Zugeständnisse immer an Gegenleistungen binden.
-    Preisreduzierungen möglichst mit geringerer Leistung verknüpfen.
-    Nicht um jeden Preis verkaufen – die Bereitschaft, auf einen Deal auch zu verzichten, stärkt Ihre Souveränität

Wenn Sie die inhaltlichen Faktoren durch eine beeindruckende Präsentation inszenieren, schaffen Sie denkwürdige Erlebnisse bei Ihren Kunden, die lange in Erinnerung bleiben. Kombiniert mit Ihrem echten Interesse am Kunden, Aufmerksamkeit und einer ehrlichen und auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Beratung, entsteht eine Beziehung, die dem Preisgespräch einen angenehmen Rahmen gibt. Am allerwichtigsten ist und bleibt allerdings Ihre persönliche Begeisterung für das Angebot, die den Funken überspringen lässt. Gerne unterstützen wir Sie in Fragen der Kosten- und Leistungsrechnung oder bei der optimalen Vorbereitung auf Ihre nächsten Verhandlungen.